Soziales
Ich stehe für den Erhalt der erreichten Qualität der
Sozialpolitik hier bei uns in Dreieich.
Trotz Finanzkrise wird es mit mir auch weiterhin keinen Stillstand
in der Sozialpolitik geben, denn Stillstand bedeutet Rückschritt.
Dabei gilt, vorhandene Ressourcen optimal zu nutzen. Bei knapper
werdenden Finanzmitteln sind Flexibilität und Kreativität
gefragt. Die Bilanz von fünf Jahren Sozialdezernent Dieter
Zimmer zeigt dies und darauf bin ich auch stolz.
Kinder und Jugendliche
Da Kinder und Jugendliche unsere Zukunft sind, will ich mich
auch weiterhin auf diesem wichtigen Politikfeld engagieren.
Ich will mich dafür einsetzen, dass die Jahre der frühen
Kindheit noch mehr als bisher für Förderung und Bildung
genutzt werden. Für jede Altersgruppe sollen weitere Betreuungsmöglichkeiten
zur Verfügung gestellt werden. Nur so können wir auch
hier in Dreieich nachhaltig zur Vereinbarkeit von Familie und
Beruf beitragen. Beim Ausbau der Betreuung werde ich darauf
achten, dass ein vielfältiges, qualitativ hochwertiges
Angebot an Kita-Plätzen, altersgemischten Gruppen, Krabbelgruppen,
Tagesmütterdienste in unterschiedlichen Trägerschaften
zur Verfügung steht.
Ich will den von mir begonnenen bedarfsorientierten Ausbau
der Kinderbetreuung vorantreiben, dazu gehören flexible
Öffnungszeiten sowie weitere Krabbel- und Ganztagsplätze.
Während meiner Amtszeit wurden in Dreieich u.a. über
400 Teilzeitplätze in Ganztagsplätze umgewandelt,
in Offenthal werden wir jetzt eine neue Krabbelgruppe eröffnen,
die Übermittagsplätze wurden bedarfsorientiert erweitert.
Ich will
keine größeren Gruppenstärken in unseren Kita-Einrichtungen
zulassen. Dies würde zu Lasten der pädagogischen
Qualität und der individuellen Förderung gehen.
Ich will
die Dreieicher Schulen auf dem Weg zur Ganztagsbetreuung bis
hin zur Ganztagsschule weiterhin unterstützen.
Ich will
die von mir eingebrachte verlässliche Zuschussregelung
für Betreuung und Hausaufgabenhilfe bei den Fördervereinen
der Schulen beibehalten.
Ich will
die integrativen Ferienspiele für alle Kinder
der betreffenden Jahrgänge – dies sind rund 360
Jungen und Mädchen im Alter von 7 bis 10 Jahren –
weiterhin gesichert sehen.
Die durch
Organisationsveränderung erreichte Qualitäts- und
Angebotsverbesserung in der Kinder- und Jugendarbeit (u.a.
Erweiterung der Öffnungszeiten der Jugendzentren, Stadtteilarbeit,
Förderung und Unterstützung der Schulen und deren
Fördervereinen, Projekte Übergang Schule –
Beruf, Berufswegebegleitung) will ich erhalten. Mit den neuen
Strukturen können wir bedarfs- und zukunftsorientiert
reagieren und agieren.
Alle Erfolge wurden mit vorhandenen
finanziellen und personellen Ressourcen umgesetzt.
Senioren
Der demographische Wandel macht auch vor Dreieich nicht Halt.
Mein Ziel ist es, die Lebensqualität im Alter zu sichern,
denn die Seniorinnen und Senioren sind ein Gewinn für
unsere Stadt. Sie bringen berufliche Kenntnisse, langjährige
Lebenserfahrung und eine Menge Sozialkompetenz als Geschenk
an uns alle mit.
Wir haben in Dreieich auf die demographische
Entwicklung frühzeitig reagiert!
Trotz der schlechten finanziellen Ausgangssituation werde
ich keine weiteren Abstriche bei den Angeboten der Stadt für
unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger
akzeptieren. Neben der Unterstützung und Förderung
der unverzichtbaren ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
in den Seniorenclubs, muss auch in Zukunft durch innovative
und zukunftsorientierte Projekte der „Zukunftswerkstatt“
wie „Wohnen im Alter“ und „Soziale Netze
fallen nicht vom Himmel“ das bürgerschaftliche
Engagement gestärkt, gefördert und unterstützt
werden. Ich freue mich, dass u.a. der aus diesen Projekten
entstandene und von mir von Anfang an unterstützte Verein
„Unter einem Dach“ mit dem gemeinschaftlichen
Wohnprojekt in Sprendlingen bald den „ersten Spatenstich“
feiern kann. Hier entstehen zwölf Wohnungen mit Förderung
der Stadt Dreieich und des Landes. Ziel ist dabei, im Alter
in gewohnter Umgebung möglichst selbstbestimmt und selbstständig
zu leben.
Weiterhin beispielhaft für das bürgerschaftliche
Engagement sind in Dreieich die Solidargemeinschaft der Senioren
„Die Uhus“ und die Altenarbeit des Diakonischen
Werkes (mit den Angeboten des Seniorenbüros und der Begegnungsstätte
Winkelsmühle), sowie der Arbeiterwohlfahrt und der Vereine,
auch der Kirchengemeinden. Im Nachbarschaftstreff leistet
das „Forum Sprendlingen Nord“ hervorragende integrative
und präventive soziale Arbeit für Jung und Alt sowie
für die verschiedenen Kulturen. Auch hier habe ich mich
von Anfang an für verschiedene Projekte engagiert.
Wo immer es mir möglich ist, unterstütze ich diese
Einrichtungen. Ich kenne alle Initiativen aus meiner langjährigen
Arbeit und vielen persönlichen Kontakten. Ich werde auch
in Zukunft regelmäßiger Gast und aufmerksamer Zuhörer
bei den Seniorinnen und Senioren sein.
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